Fachliteratur

Sieben Märchen der Brüder-Grimm. Lateinisch und Deutsch
Rainer Nickel

„Kinder- und Hausmärchen“ – so der Titel der 1812 und 1815 erschienenen Märchensammlung der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm – in lateinischer Übersetzung?
Warum nicht? Denn wir wissen von Übersetzungen in etwa 160 Sprachen aus aller Welt. Warum sollte die Weltsprache Latein nicht dazugehören? Hinzu kommt, dass die Märchen, deren „hessische Herkunft“ von den Brüdern Grimm ursprünglich besonders hervorgehoben wurde, ihre Quellen in einer weit über Deutschland und Europa hinausreichenden Erzähltradition haben. Viele Märchenmotive sind älter als die eigentlichen Erzählungen, die in Europa bereits im Altertum und im Mittelalter entstanden. Bedeutende Zeugnisse sind nicht nur einst berühmte Legendensammlungen, sondern auch die lateinischen Märchen der sogenannten Gesta Romanorum, in denen sich schon die gleichen Motive, Bilder, Figuren und Formen finden wie in den „Kinder- und Hausmärchen“. Auch das ist ein wesentlicher Grund für die Neuerzählung einiger Märchen der Brüder Grimm in lateinischer Sprache.

Der Ambaum-Verlag wurde schnell dafür gewonnen, das Projekt zu realisieren, sodass jetzt die sieben Märchen in lateinischer Sprache zum Anhören auf CD und zum Mitlesen in diesem Textheft vorliegen.
Wer die Märchen in lateinischer Sprache hört oder liest, wird sich aber nicht nur einer langen Tradition bewusst, sondern bekommt auch wieder Lust an Latein, wenn er diese Sprache einmal in der Schule gelernt hat oder gerade damit beschäftigt ist. Die betont einfache sprachliche Form und die zahlreichen Worterklärungen werden den Zugang zu den lateinischen Übersetzungen erleichtern.

Broschüre:
ISBN  978-3-940616-20-3
86 Seiten DIN A4, s/w
Jetzt bestellen für 23,90 €
per E-Mail: info@ambaum-verlag.de

Doppel-CD:
ISBN  978-3-940616-90-6
ca. 180 Minuten – gelesen von Petra Bodien-Chang
Jetzt bestellen für 19,90 €
per E-Mail: info@ambaum-verlag.de

 

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Einzigartiger Kunstschatz in Dorfitter
Autoren: Dipl.-Rest. Dr. des. Katja von Baum, Christoph Böttner, Ursula Breul, Joachim Kepplin, Volker König, Christian Schnatz und Dr. Peter Witzel

9,95 EUR
80 Seiten
zahlr. Abbildungen

ISBN: 978-3-940616-10-4
14,8 x 21 cm

Das Altarretabel, das nun wieder an seinem angestammten Platz auf der Mensa des Altars zu betrachten ist, war für die Dauer der Renovierung der Kirche auf Reisen gegangen. Bei vorangegangenen Begutachtungen hatte sich gezeigt, dass die Holzteile der Retabelkonstruktion akut von Holzschädlingen befallen und die Firnisse auf dem Gemälde durch Alterung und Verschmutzung stark verbräunt, in weiten Bereichen vollständig trüb geworden waren. Im Frühjahr 2007 wurde das Retabel deshalb vom Altar genommen, verpackt und zunächst nach Celle an das Bomann-Museum gebracht, wo die Schädlingsbekämpfung stattfand. Nach etwa sechs Wochen ging die Reise weiter nach Wiesbaden-Biebrich in die Restaurierungswerkstätten des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen. Hier wurde das Altarretabel gründlich untersucht und die Restaurierung geplant.

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